Was ist Verantwortungseigentum?

Verantwortungseigentum bringt Start-ups, Mittelstand und Konzerne zusammen. Es vereint modernes mit traditionellem Unternehmer:innentum, Nachhaltigkeit mit Wirtschaftlichkeit. Dieses bewährte Modell wird seit Jahrzehnten von führenden Unternehmen wie Bosch und Zeiss erfolgreich umgesetzt und gewinnt zunehmend an Bedeutung als alternative Option zu anderen Eigentumsformen langfristiger Unternehmerschaft. Für Start-ups bietet es die Möglichkeit, ihre Zweckorientierung rechtlich abzusichern, während Mittelständler und Hidden Champions ihre Nachfolge unabhängig von familiären Strukturen langfristig regeln können.

Verantwortungseigentum setzt an der DNA eines Unternehmens an, dem Eigentum. Das Ziel: den jeweiligen Unternehmenszweck in den Fokus zu rücken, statt kurzfristiger Gewinninteressen, und zugleich die Unabhängigkeit des Unternehmens langfristig absichern.


Auf die kürzeste Formel gebracht:
 
Bei Verantwortungseigentum bleiben Vermögen und Kontrolle langfristig an das Unternehmen gebunden.

Dahinter stehen zwei Kernprinzipien:

Selbstbestimmung.
Die Kontrolle liegt immer bei Menschen, die mit dem Unternehmen verbunden sind. Sie können ihre Stimmrechte nicht gewinnbringend veräußern, das Unternehmen kann nicht zum Spekulationsgut werden. Die Stimmanteile werden nicht automatisch genetisch vererbt, sondern innerhalb einer Werte- und Fähigkeitenfamilie treuhändisch weitergegeben.

Vermögensbindung.
Oder auch: Purpose-Orientierung. Das heißt: Vermögen und Gewinne sind kein Selbstzweck, sondern Mittel zum Zweck. Sie werden reinvestiert oder gemeinnützig gespendet.

Erfahre hier mehr über Verantwortungseigentum.

Die Inhalte auf dieser Website sind nicht vollständig. Wir sind offen für Ergänzungen, Kommentare und Kritik und zählen auf Unterstützung von dem wachsenden Forscher:innen-Netzwerk rund um Verantwortungseigentum, um die Inhalte auf der Website aktuell und relevant zu halten. 

Kontaktiert uns für Anregungen gerne auf: [email protected]